Anzeigenamen hier eingebenBeschreibung hier eingebenRemoteprozeduraufrufAusAus mit AusnahmenEinEin mit AusnahmenRPC-Endpunktzuordnungs-Clientauthentifizierung aktivierenMit dieser Richtlinieneinstellung wird gesteuert, ob RPC-Clients beim Endpunktzuordnungsdienst authentifiziert werden, wenn ihre Aufrufe Authentifizierungsinformationen enthalten. Der Endpunktzuordnungsdienst, der auf Computern unter Windows NT4 (alle Service Packs) ausgeführt wird, kann auf diese Art angegebene Authentifizierungsinformationen nicht verarbeiten.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, werden RPC-Clients nicht beim Endpunktzuordnungsdienst authentifiziert, sind jedoch in der Lage, mit dem Endpunktzuordnungsdienst von Windows NT4 Server zu kommunizieren.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden RPC-Clients beim Endpunktzuordnungsdienst authentifiziert, wenn ihre Aufrufe Authentifizierungsinformationen enthalten. Clients, die solche Aufrufe ausführen, sind nicht in der Lage, mit dem Endpunktzuordnungsdienst von Windows NT4 Server zu kommunizieren.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, bleibt sie deaktiviert. RPC-Clients werden nicht beim Endpunktzuordnungsdienst authentifiziert, sind jedoch in der Lage, mit dem Endpunktzuordnungsdienst von Windows NT4 Server zu kommunizieren.
Hinweis: Diese Richtlinie wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.Erweiterte Fehlerinformationen propagierenMit dieser Richtlinieneinstellung wird gesteuert, ob bei einem Fehler erweiterte Fehlerinformationen von der RPC-Laufzeit generiert werden.
Erweiterte Fehlerinformationen enthalten die Ortszeit, zu welcher der Fehler auftrat, die RPC-Version und den Namen des Computers, auf dem der Fehler aufgetreten ist oder von dem er propagiert wurde. Programme können die erweiterten Fehlerinformationen mithilfe standardmäßiger Windows-APIs (Application Programming Interfaces) abrufen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, generiert die RPC-Laufzeit nur einen Statuscode zur Anzeige einer Fehlerbedingung.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, bleibt sie deaktiviert. Es wird nur ein Statuscode zur Anzeige einer Fehlerbedingung generiert.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, werden erweiterte Fehlerinformationen von der RPC-Laufzeit generiert. Sie müssen m Dropdownfeld einen Fehlerreaktionstyp auswählen.
-- Mithilfe von "Aus" werden alle erweiterten Fehlerinformationen für alle Prozesse deaktiviert. RPC generiert nur einen Fehlercode.
-- Mithilfe von "Ein mit Ausnahmen" werden zwar erweiterte Fehlerinformationen aktiviert, Sie können sie jedoch für ausgewählte Prozesse deaktivieren. Zum Deaktivieren erweiterter Fehlerinformationen für einen Prozess, während diese Richtlinieneinstellung wirksam ist, muss der Befehl, mit dem der Prozess gestartet wird, mit einer der Zeichenfolgen im Ausnahmefeld für erweiterte Fehlerinformationen beginnen.
-- Mithilfe von "Aus mit Ausnahmen" werden zwar erweiterte Fehlerinformationen deaktiviert, Sie können sie jedoch für ausgewählte Prozesse aktivieren. Zum Aktivieren erweiterter Fehlerinformationen für einen Prozess, während diese Richtlinieneinstellung wirksam ist, muss der Befehl, mit dem der Prozess gestartet wird, mit einer der Zeichenfolgen im Ausnahmefeld für erweiterte Fehlerinformationen beginnen.
-- Mithilfe von "An" werden erweiterte Fehlerinformationen für alle Prozesse aktiviert.
Hinweis: Informationen über das Ausnahmefeld für erweiterte Fehlerinformationen finden Sie im Windows Software Development Kit (SDK).
Hinweis: Erweiterte Fehlerinformationen sind so formatiert, dass sie mit anderen Betriebssystemen und älteren Microsoft-Betriebssystemen kompatibel sind. Nur neuere Microsoft-Betriebssysteme können die Informationen jedoch lesen und auf sie reagieren.
Hinweis: Die Standardrichtlinieneinstellung "Aus" ist für Systeme vorgesehen, bei denen erweiterte Fehlerinformationen als vertraulich betrachtet werden und nicht remote verfügbar gemacht werden sollten.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.AusEinDelegierungsfehler ignorierenDurch diese Richtlinieneinstellung wird gesteuert, ob die RPC-Laufzeit Delegierungsfehler bei angeforderter Delegierung ignorieren soll.
Beim unter Windows Server 2003 eingeführten Modell der eingeschränkten Delegierung meldet das Sicherheitssystem nicht, dass die Delegierung in einem Sicherheitskontext aktiviert ist, wenn ein Client mit einem Server verbunden wird. Für RPC- und COM-Aufrufe sollte das RPC_C_QOS_CAPABILITIES_IGNORE_DELEGATE_FAILURE-Flag verwendet werden. Einige Anwendungen, die für das alte Delegierungsmodell vor Windows Server 2003 geschrieben worden sind, verwenden allerdings möglicherweise dieses Flag nicht und melden einen RPC_S_SEC_PKG_ERROR-Fehler, wenn eine Verbindung zu einem Server hergestellt wird, der die eingeschränkte Delegierung verwendet.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, generiert die RPC-Laufzeit bei Anwendungen, die die Delegierung anfordern und eine Serververbindung bei Verwendung der eingeschränkten Delegierung herstellen, einen RPC_S_SEC_PKG_ERROR-Fehler.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, bleibt sie deaktiviert und generiert bei Anwendungen, die die Delegierung anfordern und eine Serververbindung bei Verwendung der eingeschränkten Delegierung herstellen, einen RPC_S_SEC_PKG_ERROR-Fehler.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, tritt Folgendes ein:
-- "Aus" gibt der RPC-Laufzeit die Anweisung, einen RPC_S_SEC_PKG_ERROR-Fehler zu generieren, wenn der Client die Delegierung anfordert, diese aber vom generierten Sicherheitskontext nicht unterstützt wird.
-- "Ein" gibt der RPC-Laufzeit die Anweisung, Sicherheitskontexte zu akzeptieren, die die Delegierung nicht unterstützen, selbst dann, wenn die Delegierung angefordert wurde.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.Minimales Leerlaufverbindungszeitlimit für RPC/HTTP-Verbindungen festlegenDurch diese Richtlinieneinstellung wird das Leerlaufverbindungszeitlimit für RPC/HTTP-Verbindungen gesteuert.
Diese Richtlinieneinstellung ist dann nützlich, wenn ein Netzwerk-Agent, wie etwa ein HTTP-Proxy oder ein Router, ein niedrigeres Zeitlimit für Leerlaufverbindungen verwendet als der IIS-Server, auf dem der RPC/HTTP-Proxy ausgeführt wird. In solchen Fällen können bei RPC/HTTP-Clients Fehler auftreten, weil das Zeitlimit schneller als erwartet erreicht wird. Mit dieser Richtlinieneinstellung können Sie ein niedrigeres Verbindungszeitlimit für die RPC-Laufzeit und den RPC/HTTP-Proxy erzwingen.
Diese Richtlinieneinstellung kann nur angewendet werden, wenn auf dem RPC-Client, dem RPC-Server und dem RPC/HTTP-Proxy Betriebssysteme der Windows Server 2003-Produktfamilie bzw. Windows XP SP1 oder höher ausgeführt werden. Diese Richtlinieneinstellung wird ignoriert, wenn auf dem RPC-Client, dem RPC-Server oder dem RPC/HTTP-Proxy eine ältere Windows-Version ausgeführt wird.
Der zulässige Mindestwert für diese Richtlinieneinstellung beträgt 90 Sekunden. Der Höchstwert beträgt 7.200 Sekunden (2 Stunden).
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, wird das Leerlaufverbindungszeitlimit des IIS-Servers verwendet, auf dem der RPC/HTTP-Proxy ausgeführt wird.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, bleibt sie deaktiviert. Das Leerlaufverbindungszeitlimit des IIS-Servers wird verwendet, auf dem der RPC/HTTP-Proxy ausgeführt wird.
Wenn Sie die Richtlinieneinstellung aktivieren und der IIS-Server mit einem niedrigeren Leerlaufzeitlimit konfiguriert ist, wird das Zeitlimit des IIS-Servers verwendet. Andernfalls wird der bereitgestellte Zeitlimitwert verwendet. Das Zeitlimit wird in Sekunden angegeben.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.Nicht authentifizierte RPC-Clients einschränkenDurch diese Richtlinieneinstellung wird gesteuert, wie nicht authentifizierte RPC-Clients, die Verbindungen mit RPC-Servern herstellen, von der RPC-Serverlaufzeit behandelt werden.
Diese Richtlinieneinstellung wirkt sich auf alle RPC-Anwendungen aus. In einer Domänenumgebung sollte diese Richtlinieneinstellung mit Bedacht verwendet werden, da sie sich auf die verschiedensten Funktionen auswirken kann, einschließlich der Verarbeitung von Gruppenrichtlinien. Zum Zurücksetzen einer Änderung an dieser Richtlinieneinstellung ist möglicherweise ein manueller Eingriff auf allen betroffenen Computern notwendig. Diese Richtlinieneinstellung sollte nie auf einen Domänencontroller angewendet werden.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, wird der Wert "Authentifiziert" von der RPC-Serverlaufzeit für Windows-Clients und der Wert "Keine" für Windows Server-Versionen verwendet, die diese Richtlinieneinstellung unterstützen.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, bleibt sie deaktiviert. Die RPC-Serverlaufzeit verhält sich so, als ob sie mit dem Wert "Authentifiziert" für Windows-Clients und dem Wert "Keine" für Server-SKUs, die diese Richtlinieneinstellung unterstützen, aktiviert wurde.
Durch Aktivieren dieser Richtlinieneinstellung wird die RPC-Serverlaufzeit angewiesen, nicht authentifizierte RPC-Clients einzuschränken, die eine Verbindung mit auf dem Computer ausgeführten RPC-Servern herstellen. Ein Client gilt als authentifiziert, wenn er eine Named Pipe zum Kommunizieren mit dem Server oder RPC-Sicherheit verwendet. RPC-Schnittstellen, die nicht authentifizierten Clients explizit den Zugriff genehmigen, können von dieser Einschränkung ausgenommen werden, abhängig vom ausgewählten Wert für diese Richtlinieneinstellung.
-- "Keine" ermöglicht allen RPC-Clients, Verbindungen mit RPC-Servern herzustellen, die auf dem Computer, auf den diese Richtlinieneinstellung angewendet wird, ausgeführt werden.
-- "Authentifiziert" ermöglicht nur authentifizierten RPC-Clients (gemäß der Definition oben) Verbindungen mit RPC-Servern herzustellen, die auf dem Computer, auf den diese Richtlinieneinstellung angewendet wird, ausgeführt werden. Ausnahmen werden solchen Schnittstellen erteilt, die diese angefordert haben.
-- "Authentifiziert ohne Ausnahmen" ermöglicht nur authentifizierten RPC-Clients (gemäß der Definition oben) Verbindungen mit RPC-Servern herzustellen, die auf dem Computer, auf den diese Richtlinieneinstellung angewendet wird, ausgeführt werden. Es werden keine Ausnahmen erteilt.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.AuthentifiziertAuthentifiziert ohne AusnahmenKeineAuto1Auto2VollständigKeineStatusinformationen für RPC-Problembehandlung verwaltenDiese Richtlinieneinstellung legt fest, ob die RPC-Laufzeit RPC-Statusinformationen für das System verwaltet und wie viele Informationen gespeichert werden. Grundlegende Statusinformationen, die nur die am häufigsten benötigten Statusdaten umfassen, sind zur Problembehandlung bei RPC-Fehlern erforderlich.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung deaktivieren, wird standardmäßig die Ebene "Auto2" von der RPC-Laufzeit verwendet.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung nicht konfigurieren, wird standardmäßig die Ebene "Auto2" von RPC verwendet.
Wenn Sie diese Richtlinieneinstellung aktivieren, können Sie mithilfe des Dropdownfelds festlegen, welche Systeme RPC-Statusinformationen verwalten.
-- "Keine" zeigt an, dass das System keine RPC-Statusinformationen verwaltet. Hinweis: Da die für die Problembehandlung benötigten grundlegenden Statusinformationen die Leistung kaum beeinträchtigen und nur ungefähr 4 K Arbeitsspeicher belegen, wird diese Einstellung für die meisten Installationen nicht empfohlen.
-- Durch "Auto1" wird RPC angewiesen, nur grundlegende Statusinformationen zu verwalten, wenn der Computer über mindestens 64 MB Arbeitsspeicher verfügt.
-- Durch "Auto2" wird RPC angewiesen, nur grundlegende Statusinformationen zu verwalten, wenn der Computer über mindestens 128 MB Arbeitsspeicher verfügt und unter Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server oder Windows 2000 Datacenter Server ausgeführt wird.
-- Durch "Server" wird RPC angewiesen, unabhängig von der Kapazität des Computers grundlegende Statusinformationen auf dem Computer zu verwalten.
-- Durch "Vollständig" wird RPC angewiesen, unabhängig von der Kapazität vollständige RPC-Statusinformationen auf dem System zu verwalten. Da diese Einstellung die Leistung beeinträchtigen kann, wird ihre Verwendung nur zur Analyse eines RPC-Problems empfohlen.
Hinweis: Um die RPC-Statusinformationen aus einem System abzurufen, in dem sie gespeichert sind, müssen Sie ein Debugtool verwenden.
Hinweis: Diese Richtlinieneinstellung wird erst nach einem Neustart des Systems angewendet.ServerPropagierung erweiterter Fehlerinformationen:Delegierungsfehler wird ignoriert:Minimales Leerlaufverbindungszeitlimit (in Sekunden):Zu übernehmende Einschränkung für nicht authentifizierte Clients für RPC-Laufzeit:Zu verwaltende RPC-Laufzeitstatusinformationen: